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Herzlich willkommen und Grüß Gott auf unserer homepage!
Auf den folgenden Seiten wollen wir Ihnen einen kleinen Eindruck über unsere Kirche, unsere Pfarrgemeinde und deren Aktivitäten und Gruppierungen geben. Wir wünschen Ihnen beim Durchstöbern unserer homepage viel Vergnügen!
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"Der Sabbat ist für den Menschen da"
Dieses Wort Jesu aus dem Markus-Evangelium (Kapitel 2, 27) lässt uns nachdenken über unser Verhältnis zum Sonntag. Für unsere Kirche und für die ganze Gesellschaft ist ja der Sonntag ("Gott sei Dank" immer noch!) der "Ruhetag". Wenn Menschen ihren Hunger stillen können oder Verdorrtes wieder neu belebt wird, wenn also Menschen zum Aufatmen kommen, dann ist nach Jesu Sabbat-Auslegung der Sinn des Feiertags als Tag des Aufatmens erfüllt. Denn der Wunsch Gottes ist, dass "der Mensche als Befreiter aufatme". Erst dann, wenn die Schöpfung vollendet ist, kann Gott selbst ruhen und aufatmen. Gott stellt also das Wohl des Menschen zu jeder Zeit - auch und gerade am Sabbat - konsequent in den Mittelpunkt. Und: Jesus will, dass die Menschen dies begreifen; deshalb heilt er am Sabbat, richtet die Trauernden auf und schenkt den Sündern Vergebung. Was hat unsere Zeit aus dem Sonntag gemacht und sich dadurch einer großen Möglichkeit des Aufatmens und der seelischen Erbauung beraubt?!
Der Sonntag lädt außerdem zum Feiern ein und man feiert immer etwas Bestimmtes: ein Ereignis, ein Gelingen, eine Gründung, ein Gedächtnis.
Das Urereignis unserer Gemeinschaft ist die Liebe. "Sie wird gefeiert am Altar in der Kirche, wo Gottes Liebe die ewige Quelle des Lebens ist - und am heimischen Herd, dem Sinnbild des Hausaltars, auf dem die Nächstenliebe brennt" (Buytendeijk). Deshalb spricht das II. Vatikanische Konzil (1962-1965) von der Eucharistie als der Quelle christlichen Lebens, aus der alles Leben strömt. Und zugleich ist sie Zielpunkt, auf den alles Tun der Christen zustrebt.
Wie können wir diese Kernaussage des Konzils leben? Versuchen wir, uns für die Mitfeier der Eucharistie am Sonntag nicht nach Beliebigkeit zu entscheiden, sondern von der Erkenntnis her, dass ohne die Eucharistie am Sonntag Wesentliches unseres christlichen Glaubens fehlt. Denn nach wie vor gilt der Auftrag Jesu: "Tut dies zu meinem Gedächtnis!"
In diesem Sinn Ihnen und den Kindern und Jugendlichen einen gesegneten Sonntag zum Aufatmen.
Erhard Kroth, Pfarrer Judas Taddäus Okocha, mitarbeitender Priester Bernhard Ewald, Diakon Anita Geiling, Sekretärin
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