Pfarrei Obernau

Aschaffenburg-Obernau – Waren Sie schon einmal in Betlehem, in der Geburtskirche? Man muss sich tief bücken, um überhaupt in sie hinein zu kommen. In ihr führen viele Stufen in die Krypta mit der Grotte, in der Jesus zur Welt gekommen sein soll. Er ist der „König des Friedens“; bei seiner Geburt haben Engel den Frieden auf Erden verkündet.

Wir wissen alle, dass esseitdem dennoch Kriege gibt, Menschen getötet werden und viele darunter leidenmüssen.

Seit 1986 gibt es die Aktion „Friedenslicht“,initiiert durch den österreichischen Rundfunk. Ein Kind, das sich besondershervorgetan hat im Einsatz für andere, darf in Betlehem an der Flamme derGeburtsgrotte Christi das Friedenslicht entzünden, das dann über ganz Europaverbreitet wird.

Es ist ein Zeichen derHoffnung und der Solidarität und wird an alle verteilt, die sich denFrieden wünschen.

Pfadfinderinnen und Pfadfinderaus Deutschland bringen es zu uns - in diesem Jahr unter dem Motto „Rechtauf Frieden“. Damit greifen sie einen Satz aus der Charta der VereintenNationen auf, in der dieses Menschenrecht verankert ist. Dort heißt es: „AlleMenschen haben gleiche Rechte auf Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in derWelt.“ (2. Artikel)

Ich lade Sie ein, diesesFriedenslicht, das Sie am 15. Dezember ab 17 Uhr auch in unserer Pfarrkichefinden, sich nach Hause zu holen - als Zeichen, dass wir zu jenen gehören, diesich Frieden wünschen, im Gebet Gott um das Wunder des Friedens in der Weltbitten und sich nach Kräften in ihrem Lebensbereich dafür einsetzen wollen,dass Friede möglich ist.

In diesem Sinn wünsche ich unsallen friedvolle und gesegnete Weihnachten!

 
Für das Seelsorgeteam

Erhard Kroth

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