Pfarrei Obernau

Religiöser Impuls – Für uns Christen hat sich das Erlebnis mit dem Weißen Sonntag tief ins Herz gegraben. Vor x... Jahren war es, als wir lernten: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.“ Diese im Lukas-Evangelium überlieferten Einsetzungsworte (22.19) finden sich in der Mitte des Hochgebetes.

Von Anfang an trafen sich Christen am ersten Tag der Woche, um miteinander das „Brot zu brechen“ und im erinnernden Gedenken an Jesu Leben, Sterben und Auferstehen Christus selbst zu „vergegenwärtigen“.  Sie handelten in der Überzeugung, dass in dem eucharistischen Brot der Auferstandene Gekreuzigte sich mir gibt und mir Gemeinschaft mit ihm und untereinander schenkt.
Die Sinnspitze der Eucharistie zielt über die Wandlung der Gaben hinaus. Der Empfang der Gaben will mich hinein nehmen in Leben, Sterben und Auferstehen Jesu.  Er will mich und mein Leben verwandeln. Das Geschenk der leibhaftigen Begegnung mit Christus in der Eucharistie möchte mich in DIenst nehmen. mein Leben selbst zur Gabe für die anderen werden zu lassen.
Das hat nichts mit „Selbstaufgabe“ zu tun. Vielmehr hilft uns die Kommunion zu erkennen, dass wir füreinander da sind. Dahin soll unser Herz sich wandeln; und darin werden wir Christus immer ähnlicher. So wird Christlicher Glaube Hinwendung zu Jesus Christus und durch ihn Hinwendung zueinander.

Dazu möge uns die Mitfeier der Gottesdienste gerade in der Osterzeit helfen.

Für das Seelsorgeteam:
Erhard Kroth

­